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Tage des Lesens im Schuljahr 2016 / 17 Vom 28.11. bis 2.12.2016 fanden auch an unserer Schule die “Tage des Lesens”, ein Projekt, das die Stiftung Lesen traditionsgemäß jedes Jahr anbietet, statt. Auch in diesem Jahr freuten wir uns wieder über die Unterstützung der Eltern. Unterstützen konnte man als “Vorlesepate”, als Mutter beim Basteln / Backen oder als Begleiter auf der Theaterfahrt, dem Höhepunkt des Projekts am 2.12.2016. Die Tage des Lesens standen ebenso wie das Theaterstück im Staatstheater Mainz ganz unter dem Motto “3 Haselnüsse für Aschenbrödel”. Die Tage des Lesens werden seit November 2010 an unserer Schule durchgeführt und sind ein wichtiger Baustein unserer kontinuierlichen Qualitätsarbeit, in der das Qualitätsprogramm Lesen einer unserer pädagogischen Schwerpunkte darstellt. Bilder der Aktion sehen sie hier:
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Im Schuljahr 2016 / 2017 an unserer Schule vom 28.11. - 2.12.2016
Allgemeine Zeitung vom 30.11.2016: Märchenhafte Projektwoche in der Grundschule Frei - Laubersheim Von Heidi Sturm FREI-LAUBESHEIM - Ganz märchenhaft geht es bis zum Ende der Woche an der Grundschule zu: Da stehen im Rahmen der „Tage des Lesens“ eine Woche lang „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ auf dem Unterrichtsplan. „Wir beteiligen uns seit Jahren an diesem von der Stiftung Lesen empfohlenen Projekt und wählen als Thema stets das Kinderstück vom Spielplan des Staatstheaters“, erläuterte Schulleiterin Anne Schweitzer. Der Theaterbesuch in Mainz bildet dann stets den Abschluss dieser erlebnisreichen Projektwoche. Ein weiterer, ganz besonderer Programmpunkt war jetzt der klassenübergreifende Vorlesetag, bei dem etwa Eltern oder Großeltern aus der Aschenputtel-Geschichte der Gebrüder Grimm vorlasen. Zwölf Vorlesepaten, die sich teilweise extra freigenommen hatten, sorgten dabei für ganz aufmerksame kleine Zuhörer, mit denen sie anschließend auch noch Märchenbilder ausschnitten und in der richtigen Reihenfolge zusammenklebten.   DANK AN VORLESER Auch die kleinen Dankeschön-Präsente waren auf das Märchen abgestimmt:  Passend zu den Hülsenfrüchten, die die Täubchen im Märchen schnell sortieren, gab es für alle Vorlesepaten eine Dose Erbsensuppe. „Quotenmann“ unter lauter Vorleserinnen war Marc Ullrich, der seit Jahren aus alter Verbundenheit mit dabei ist: Allerdings nicht in erster Linie als Neu-Bamberger Bürgermeister, sondern als Papa, dessen Tochter einst diese Schule besucht hatte. „Eltern sollten sich die Zeit für das Vorlesen nehmen“, berichtet er von bereichernden Erfahrungen mit den Gute-Nacht-Geschichten am Bett des Töchterchens: Lieblingsbuch war damals der „Grüffelo“. Auch wenn das „Vorlesealter“ inzwischen überschritten ist, hält man noch ein wenig am gemeinsamen Bücherspaß fest: „Wir lesen uns heute noch ab und zu gegenseitig vor“, erzählte Ullrich. Für Schulleiterin Schweitzer ist die Aktionswoche aus vielen Gründen sehr wichtig – nicht nur wegen der Motivation, auch zu Hause einmal ein Buch in die Hand zu nehmen: Zum einen sei es durch die externen Besuche eine gute Präsentationsmöglichkeit für die Schule, bei der die tägliche Arbeit transparent gemacht werde. Den Kindern bietet sich durch das „Belesen werden“ eine andere Form des Unterrichts, die klassenübergreifenden Gruppen stärken die Schulgemeinschaft. Und nicht zuletzt ist die Projektwoche auch ein Anlass, bei Tee und Plätzchen in gemütlicher Runde abzuschalten und sich über eine längere Zeit von vielen Seiten mit einer Sache zu beschäftigen – was gar nicht mehr so selbstverständlich sei in der reizüberfluteten heutigen Zeit, in der oft nur „dünn drüber“ gemacht werde. Das Aschenputtel-Thema stan jeweils in den letzten zwei, drei Schulstunden auf dem Plan und betraf fast alle Unterrichtsfächer: In Workshops wurden Figuren des Märchens als Anziehpuppen gebastelt oder Haselnussplätzchen gebacken – was beim Umrechnen der Rezepte auch eine kleine mathematische Herausforderung war. In Erdkunde und Geschichte machte man kurze Ausflüge in die Heimatregion und das Jahrhundert der Gebrüder Grimm oder nach Tschechien, wo der kultige Märchenfilm gedreht wurde. Titelmelodie des Films mit Flöten nachgespielt In einer Schreibwerkstatt entstanden eigene Texte, und sogar Bewegung und Musik kamen nicht zu kurz: Für das Adventsfenster der Schule studierte man einen Tanz zur Filmtitelmelodie ein, die auch mit Flöten nachgespielt wird. Dabei dürfen sich die Gäste auch über selbst gestaltete Lichtergläser und szenische Darstellungen freuen. Mehr darf aber nicht verraten werden: Das Fensterchen wird schließlich erst am 20. Dezember geöffnet.
Tage des Lesens