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Konzert des Holzbläsertrios des Landespolizeiorchesters Rheinland-Pfalz Am 10. Februar fand ein Konzert statt. Weitere Informationen erhalten Sie hier:   Es gibt viele Wege zur Musik     Von Jasmin Henn (Allgemeine Zeitung vom 18.02.2015) AUFFÜHRUNG Mitglieder des Landespolizeiorchesters führen Grundschulkinder an die Klassik heran FREI-LAUBERSHEIM - Waren sie schon mal auf der Insel „Klaflöfa“ (KLArinette; FlÖte; FAgott)? Nicht? Die Kinder der Grundschulen Frei-Laubersheim, Fürfeld, Hackenheim und Pfaffen-Schwabenheim schon. Gemeinsam mit vier Musikern des Landespolizeiorchesters begaben sich die Kinder auf eine spannende Reise in die Welt der klassischen Musik. Karen Schreckgast-Humm vom Landespolizeiorchester führte die Kinder kindgerecht und mit viel Humor durch das einstündige Programm. „Kinder brauchen keine spezielle Kindermusik, lediglich die Länge muss angepasst und das Gehörte erklärt werden“, weiß die Vollblutmusikerin. Aber schon bevor sie mit Gesang den Urlaub ankündigte waren die Kinder gebannt. Entlockte Bernd Schneider seinem Fagott doch recht seltsame Töne und brachte die Kinder damit zum Lachen. Nach und nach kamen Cordula Schnorr mit der Querflöte und Martina Greis mit ihrer Klarinette hinzu und stimmten in das amüsante Spiel ein. Auch Karen Schreckgast-Humm bahnte sich, bepackt mit einer geheimnisvollen Kiste, ihren Weg durch die Stuhlreihen. Los ging die wilde Fahrt, der Zug rollte an und alle Kinder fuhren zischend und tutend mit. Dann galt es, die geheimnisvolle Kiste zu erkunden. Als erstes zog Karen Schreckgast-Humm Eintrittskarten für ein Reptil hervor. Martina Greis spielte mit ihrer Klarinette „Die zerstreute Brillenschlange“ – da hatten die Kinder komplett vergessen, dass hier vier Menschen in Polizeiuniform vor ihnen standen. Ein wichtiger Punkt für die mobile Musikvermittlung. „Uns ist nicht nur die kostenfreie Bildung wichtig, sondern auch der Abbau der Uniformangst“, erklärt Karen Schreckgast-Humm, „viele Kinder würden sich nicht trauen, einen Polizisten anzusprechen, wenn sie Hilfe brauchen. Dies wollen wir verändern.“ Wurde bei der Brillenschlange noch getuschelt und gefragt, ob eine Schlange sich selbst essen würde, saßen die Kinder beim zweiten Stopp der Reise in der Oper und lauschten gebannt dem verliebten Don Giovanni, seiner Angebeteten Celina und deren Freundin. Zwischendurch erklärten die Musiker mit lustigen Aussagen das Gehörte und brachten die Kinder damit mehr als einmal zum Lachen. Dann waren die Kinder in der Zeit von Johann Sebastian Bach angelangt und tanzten Barock. Die Jungs mit hinter dem Rücken verschränkten Händen, die Mädchen adrett mit hochgehaltenem „Reifrock“. Was für ein Spaß, viel zu schnell war der Tanzspektakel vorbei. Bei ihrem Vorbereitungsbesuch in der Grundschule Frei-Laubersheim hatte Karen Schreckgast-Humm nicht nur ein Instrument dabei gehabt, sondern auch das Flötensolo zur Geschichte der Nymphe Syrinx und des Hirtengottes Pan. Und dazu hatten die Kinder der Theatergruppe der Grundschule Frei-Laubersheim etwas einstudiert. Während Cordula Schnorr das anspruchsvolle Stück spielte, versteckte sich Syrinx (Xenia Wilson) vor Pan (Mia Kreutzer) im Schilf und wurde selbst zu diesem. Pans Atem entlockte dem Schilf liebliche Klänge, er schnitt es ab und baute sich eine Panflöte. So konnten die Kinder nun die Geschichte zum Gehörten sehen. Das Konzert des Polizeiorchesters machte deutlich, wie viele Wege es zur Musik gibt. Zum Schluss durften sich die Kinder noch mal richtig austoben. Es galt schnelle, langsame, kantige, laute, leise, fröhliche und rhythmische Töne in den „Magischen Musikmixer“ zu packen, ordentlich zu rühren – und schon fuhren die Grundschüler Karussell, marschierten auf ihren Plätzen oder verwandelten sich in Roboter.