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   ALLGEMEINE ZEITUNG vom 29. Juli 2015   Von Jasmin Henn AUFFÜHRUNG Theater-AG der Grundschule Frei- Laubersheim präsentiert "Pünktchen und Anton" / Eltern helfen beim Bühnenbild FREI-LAUBERSHEIM - Fast fünf Monate hatten die Kinder der Theater-AG der Grundschule für ihr Stück "Pünktchen und Anton" von Erich Kästner geübt. Und es hat sich gelohnt: Die Turnhalle war voll besetzt. Eltern, Großeltern, Freunde und Kinder hatten sich von der drückenden, stickigen Luft der Turnhalle nicht abschrecken lassen und verfolgten mit Spannung die knapp zweistündige Aufführung. Mal was Ernsteres Mit den Kindern der Theater-AG hatte Rektorin Anne Schweitzer das Stück im Vorfeld ausgewählt. Es wurden Bücher vorgestellt, diskutiert und letztendlich der Film "Pünktchen und Anton" geschaut. "Wir wollten mal etwas Ernsteres ausprobieren", erklärt sie die Wahl des Stückes. Gelacht wurde bei "Pünktchen und Anton" mehrfach und herzlich. Aber es wurde auch aufgedeckt, was Kinder wirklich brauchen: Liebe, Eltern, die für einen da sind, und Freunde. Dass das Stück von 15 Kindern aufgeführt wurde, machte es eher noch charmanter. Und keinen störte es, wenn Souffleuse Anne Schweitzer dem einen oder anderen den Satzanfang auf die Bühne zurief. Man war eher überrascht, wie unaufgeregt die kleinen Bühnenkünstler agierten. "Die Kinder machen es sehr schön, bald wie Profis", staunt Thea Wagner, deren Enkelin nächstes Schuljahr auch in die Theater-AG möchte. Vielleicht hatte Finn Stock den anderen Darstellern Tipps gegeben; er ist schon seit der ersten Klasse dabei und überzeugte als Anton. Aber auch Jolina Runge alias Pünkchen und Jan Schloßstein als hart arbeitender Direktor Pogge brachten Spaß auf die Bühne. Die dicke Berta, pardon nur Berta (Emia Kaiser), hatte so manchen Lacher auf ihrer Seite und Xenia Wilson war die perfekte Besetzung für Frau Pogge, keine konnte so dramatisch die Hand an den Kopf werfen. Frau Gast, gespielt von Valentina Rink, hatte schwer an ihrem Gipsarm zu tragen und Fräulein Andacht (Janika Paselt) machte auch als "blinde Mutter" eine gute Figur. Gleich drei Mädels schlüpften in männliche Rollen: Mia Kreutzer und Rachel Abele gaben die Gesetzeshüter und Lena Schmitt mimte den bösen Robert und den geschäftstüchtigen Gottfried Klepperbein. Mia Kreutzer war neben Paulina Gugau und Mika Stock auch noch eine der Erzähler und führte die Zuschauer durch die Geschichte und die Halle. Denn ganz modern spielte sich die Handlung nicht nur auf der Bühne, sondern auch davor im Gang und zwischen den Stühlen ab. So kannte Direktor Pogge nichts, als er seine Frau aus der Oper "entführte", um seine Tochter vom Betteln abzuhalten. Schnurstracks ging es zwischen den Sitzreihen hindurch. "Es ist so cool", freut sich Zuschauerkind Isabel, "am besten ist, dass der Hund echt ist." Tatsächlich: Hund "Pifke" entpuppte sich als wahres Schauspieltalent und ließ sich auf jeden Unsinn ein. Aber man war nicht nur vom Stück und der Darstellung der Kinder begeistert, auch das Bühnenbild faszinierte. "Die Kulisse ist richtig toll gemacht", stimmt Daniela Nußbickel der weitläufigen Meinung zu. Hier hatten die Eltern tatkräftig mit angepackt. Rektorin Schweitzer war zu Recht "super stolz" auf ihre Theater-AG.